200730 Isodraht IGMZUKUNFT FÜR ISODRAHT

Wir wehren uns! Kein Stellenabbau bei Isodaht! Mitten in der Corona-Krise möchte Isodraht seine langjährigen Beschäftigten vor die Tür setzen. Die Eigentümer sind nicht bereit mit Gewerkschaft und Betriebsrat über eine Zukunftskonzept zu verhandeln. Wir sagen:

  • Zukunft für mehr als 100 Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche.— Keine Schließung des Standorts bzw. der Produktion.
  • Keine Entlassungen sondern Beschäftigungssicherung und Investitionen in der Corona-Krise

KUNDGEBUNG FÜR DEN ERHALT DER ARBEITSPLÄTZE BEI ISODRAHT!

WANN: Donnerstag, 30. 7. 2020, 13.15 und 14.15 Uhr

WO: Angelstraße (zwischen Bushaltestelle Friedrichstraße und Seilwolf-Center), Mannheim-Neckarau

BITTE MASKE TRAGEN UND ABSTAND HALTEN

pdf200730_Isodraht-IGM_150.pdf

Solidarität für Freudenberg BR

Keine Zustimmung des Arbeitsgerichts Mannheim zur fristlosen Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden von Freudenberg & Co – Teilerfolg im Kampf gegen BR-Mobbing

Am 22. Juli  2020 hat das Arbeitsgericht Mannheim die von Freudenberg beantragte Zustimmung zur fristlosen Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden von Freudenberg & Co., Wolfgang Schmid, abgelehnt.

Damit ist die Absicht des Konzerns zunächst gescheitert, den Betriebsrat zu schwächen.

Das gewerkschaftsfeindliche Verhalten der Unternehmensleitung von Freudenberg darf nicht hingenommen werden. Wir werden auch in Zukunft zur Solidarität mit gemobbten Betriebsratsmitgliedern aufrufen.

Komitee „Solidarität gegen Betriebsrats-Mobbing!“, Mannheim, 22. 7. 2020

Der Konzern Saint Gobain will das Mannheimer Glaswerk schließen.

Plakat zur Kundgebung

Am Donnerstag, 23. 7. 2020, 17:00 Uhr findet deshalb eine Kundgebung gegen die Schließung vor dem Werkstor statt: 

Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH
Spiegelstr. 1
68305 Mannheim - Luzenberg

Um Solidarität wird gebeten.

Hier weitere Informationen:

Bitte beachtet die erforderlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen (Schutzmasken, Abstand halten ...)!

Leitet dieses Info bitte über Eure betrieblichen, gewerkschaftlichen oder sonstigen Verteiler weiter!

In der Hoffnung auf Eure Teilnahme und mit solidarischen Grüßen

Wolfgang Alles (für das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar)
Miriam Walkowiak (DGB Regionsgeschäftsstelle Mannheim)

 

Einladungsflyer 17. 10. 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Samstag,  17. 10. 2020, findet ab 13:00 Uhr die 7. Konferenz „BR im Visier“ im Mannheimer Gewerkschaftshaus statt. Dazu dürfen wir Euch herzlich einladen.

Im Zentrum unserer diesjährigen Tagung steht die Suche nach Strategien zur erfolgreichen Verteidigung und Stärkung unserer verbrieften Rechte im Betrieb.

Ohne wirksame Gegenmacht kann Betriebsrats- und Gewerkschaftsbekämpfung nicht verhindert werden. Zudem wollen wir uns mit der weiteren Verbesserung der bundesweiten Zusammenarbeit gegen BR-Mobbing befassen.

Vor allem aber wollen wir betroffenen KollegInnen ein nützliches Forum zum solidarischen Erfahrungsaustausch und zur wirksamen Unterstützung anbieten.

Nähere Informationen enthält das im Anhang beigefügte Infoblatt. Bitte verbreitet es mit dem Hinweis weiter, dass eine Teilnahme aus organisatorischen Gründen nur nach schriftlicher Anmeldung möglich ist.

Nätürlich findet die Konferenz unter strikter Einhaltung der geltenden Gesundheitsschutzregeln statt. (Sollte es eine zweite Welle der COVID-19-Pandemie geben, wird die Tagung als Videokonferenz stattfinden.)

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Mit solidarischen Grüßen
Wolfgang Alles (für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)

pdfPDF mit Programm und Anmeldebogen zum Download

20 03 31 GKMArbeitsplätze sichern, Klimaschutz stärken!

Der von der Bundesregierung beabsichtigte Ausstieg aus der Kohleverstromung bevorteilt Braunkohlekraftwerke. Dort wird aber – von der Atomenergie einmal abgesehen – die am meisten umweltzerstörende Energie erzeugt. Trotzdem soll ein modernes Kraftwärme-Kopplungs-Kraftwerk wie das GKM Jahre früher als die Braunkohlekraftwerke geschlossen werden. Das ist unsinnig und nicht hinnehmbar.

Von den Fakten ausgehen

  • Im und für das GKM arbeiten rund 1.000 Menschen (600 inklusive Azubis direkt beim GKM, 300 für die ständige Revision, 100 über Fremdfirmen)
  • Das GKM versorgt rund 2,5 Mio. StromkundInnen.
  • Das GKM liefert derzeit 15 % des gesamten Bahnstroms in Deutschland, der rund um die Uhr fließen muss.
  • Das GKM versorgt derzeit rund 120.000 Haushalte in der Region (Tendenz steigend) und fast alle öffentlichen Gebäude und Betriebe der Stadt Mannheim mit Fernwärme.
  • Das GKM ist von der Bundesnetzagentur als systemrelevantes Grundlastkraftwerk für den Südwesten eingestuft, um die unabdingbare Netzfrequenz von 50 Hertz sichern und plötzliche Stromausfälle verhindern zu können.
  • Ohne GKM müsste bei Stromknappheit auf absehbare Zeit Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich importiert werden.

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IG Metall Vorstand
Wilhelm-Leuschner-Straße 79 | 60329 Frankfurt am Main

Sehr geehrter Herr Minister Altmaier,
sehr geehrter Herr Minister Scheuer,
sehr geehrter Herr Minister Dr. Braun,
sehr geehrter Herr Parlamentarischer Staatssekretär Ferlemann,

mit der Ankündigung von Alstom am 17. Februar 2020, die gesamte Zugsparte von Bombardier kaufen zu wollen, ist ein neuer Anlauf für ein multinationales Unternehmen im Schienenfahrzeugsektor initiiert. Parallelen zur 2018 geplanten und 2019 kartellrechtlich gescheiterten Fusion von Siemens und Alstom liegen auf der Hand.

Einerseits kann die Ankündigung Alstoms als neuer Versuch gewertet werden, die sich im Umbruch befindende europäische Bahnindustrie wettbewerbsfähiger vor allem gegenüber den expansiven Unternehmen aus Asien aufzustellen. Andererseits könnte sich eine Übernahme stark negativ auf die Beschäftigten und Standorte von Bombardier und Alstom in Deutschland auswirken...

Ganzen Brief als PDF lesen

 

BR EXTRA 20. 2. 2020Information des Betriebsrats für die Beschäftigten von Bombardier Mannheim

Es ist doch nur eine Unterschrift. So die Verlautbarung von Arbeitgeberseite, gefolgt von der klaren Botschaft: “Wir sind weiter Bombardier und haben klare Ziele!“

Bombardier sind wir noch, ohne Frage, aber wie?

Geht man heute durch den Standort, so blickt uns an vielen Stellen die nackte Not entgegen. Umstrukturierungen und Verlagerungen ziehen eine Spur des Halbfertigen quer durch viele Geschäftsbereiche. Der Weggang oder die Kündigung vieler Kolleginnen und Kollegen, die Preisgabe oder Verlagerung vieler Mandate und wichtiger Entwicklungsaufgaben. Alles begonnen, nichts richtig zu Ende gebracht. Gegen Gesetze und Verträge verstoßen, den Betriebsrat hintergangen. Auch das ist eine Handschrift von Bombardier!

Wird es diese Unterschrift unter eine Absichtserklärung jetzt richten? ...

Ganzes Info als PDF lesen

 

Konzern will Betriebsratsvorsitzenden fristlos kündigen

Rund 70 KollegInnen solidarisierten sich am 15. 1. 2020 im Arbeitsgericht Mannheim mit dem Betriebsratsvorsitzenden von Freudenberg & Co., Wolfgang Schmid. Gekommen waren vor allem Beschäftigte von Freudenberg-Betrieben aus Weinheim und Neuenburg aber auch aus anderen Unternehmen. Zudem waren UnterstützerInnen des Komitees „Solidarität gegen BR-Mobbing!“ und des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar anwesend.

Solidarität mit Wolfgang Schmid 1   Solidarität mit Wolfgang Schmid 2

Freudenberg will Kollege Schmid fristlos kündigen. Der Grund: Er hat im Juni 2019 gemeinsam mit anderen zum ersten Mal in der Holding-Gesellschaft die Wahl eines Betriebsrats durchgesetzt.

Beeindruckender Informationsabend in den Räumen der IG Metall

Die tödliche Gefahr, von Asbestfasern ausgeht, ist in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Am 19. September 2019 fand deshalb im vollbesetzten Konferenzraum der Mannheimer IG Metall ein beeindruckender Informationsabend statt.

Er war von der IG Metall Mannheim (AK Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz) in Kooperation mit der Asbestose Selbsthilfegruppe Baden-Württemberg, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. und dem Überbetrieblichem Solidaritätskomitee Rhein-Neckar organisiert worden.

Die Referenten Wolfgang Alles (ehem. Betriebsrat ABB und Alstom), Dr. Gerhard Bort (Medizinaldirektor, RP Stuttgart) und Klaus Schuhmann (Asbestose Selbsthilfegruppe Baden-Württemberg) näherten sich dem brisanten und hochaktuellen Thema aus verschiedenen Blickwinkeln an.

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Tod durch eine Faser

Asbest ist deshalb so lebensgefährlich, weil schon eine einzelne Faser einen Tumor auslösen kann.