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Verwaltungsgericht Frankfurt/M. untersagt GPR-Vorsitzender Ausübung ihres Amtes

wegen angeblicher „Störung der vertrauensvollen Zusammenarbeit“ mit dem Schulamt

Nichts ist anscheinend mittlerweile im deutschen Rechtsstaat unmöglich. Eine Kollegin hat uns auf diesen aktuellen Skandal aufmerksam gemacht: Der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats Schule (GPRS) in Wiesbaden, dem GEW-Mitglied Manon Tuckfeld, wurde durch das Verwaltungsgericht Frankfurt/M. wegen angeblicher „Störung der vertrauensvollen Zusammenarbeit“ mit dem Schulamt die Ausübung ihres Amts untersagt.


Kurzvideo mit einem von BR-Mobbing betroffenen Kollegen


Offenen Brief gegen das Fortwirken des Nazi-Arbeitsunrechts jetzt bei WeAct unterstützen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unsere Kampagne „Nie wieder ist jetzt!“: Fortwirken des faschistischen Arbeitsunrechts beenden! könnt Ihr jetzt auch bei WeAct unterstützen. Je mehr Menschen sich für unsere Forderung einsetzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr erfahren und unterzeichnen:

Protest gegen Arbeitsunrecht bei IGM-Kundgebung in Frankfurt/M. am 15.03.2025 – Bild: Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“

Bitte macht nach Kräften mit und verbreitet diese Info überall, wo es Euch möglich ist. Vielen Dank!

Mit solidarischen Grüßen
Wolfgang Alles (für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)


Dokumentation der 12. Konferenz „BR im Visier“ vom 11. Oktober 2025

12 BR Mobbing Konferenz Doku 2025Titelmit Schwerpunkt BR-Wahlen 2026 jetzt erschienen!

Rechtzeitig vor den im Frühjahr 2026 anstehenden Betriebsrats- und Personalratswahlen können wir die Dokumentation der zwölften bundesweiten Konferenz „Betriebsräte im Visier“ vorlegen, die am 11. Oktober 2025 in Mannheim stattgefunden hat.

Im Mittelpunkt unserer diesjährigen Tagung stand die Frage, wie die Verteidigung gegen BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung in der Arbeitswelt noch besser gelingen kann.

Ihr könnt unsere Broschüre, die sehr interessante Beiträge enthält, gerne an Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.
Wir freuen uns auf Euer Interesse und Eure weitere Unterstützung!
Mit solidarischen Grüßen

Wolfgang Alles (für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)

pdfDokumentation zum Download


Solidarität gegen BR-Mobbing bei GFN Heidelberg und bei Siemens Erlangen erforderlich

- Termin beim AG HD wg. GFN am DO, 4.12.25, 11:30 Uhr

betriebsraetin isabella paape kuendigung zuruecknehmen kandidatur ermoeglichen

Bei Siemens Erlangen wurde der IGM-Betriebsrätin Isa Paape unter fadenscheinigen Vorwänden gekündigt. Sie hat eine Petition gestartet, die Ihr hier unterschreiben könnt:
www.openpetition.de/petition/online/betriebsraetin-isabella-paape-kuendigung-zuruecknehmen-kandidatur-ermoeglichen

Weitere Infos hier: pdf251116_Presseinformation_ISA_Paape.pdf


junge Welt »Unternehmen agieren immer skrupelloser«

Aus: Ausgabe vom 20.10.2025, Seite 3 / Schwerpunkt: Betriebsratsmobbing

Behinderung von Betriebsratsarbeit nimmt zu. Ein Mittel sind Verdachtskündigungen.
Ein Gespräch mit Wolfgang Alles

Von Susanne Knütter

Nur die Spitze des Eisbergs: Behinderung der IG Metall bei Tesla in Grünheide – Foto: IPON / Stefan BonessNur die Spitze des Eisbergs: Behinderung der IG Metall bei Tesla in Grünheide – Foto: IPON / Stefan Boness

Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB, haben nur noch 9,5 Prozent aller Betriebe ab fünf Beschäftigten einen Betriebs- oder Personalrat. Können die wenigstens ihre Arbeit machen?

Die Arbeit vor allem von Betriebsräten wird enorm erschwert. Die vom Betriebsverfassungsgesetz vorgeschriebenen Regeln werden von Geschäftsleitungen immer weniger eingehalten. Betriebsratsmitglieder bekommen Informationen, die sie für ihre Arbeit brauchen, nicht oder nur verzögert. Sie können erforderliche Schulungen nicht machen, sind Schikanen ausgesetzt. Die Behinderung kann in Verhinderung von Betriebsratsarbeit umschlagen bis hin zum Mobbing. Aktive Betriebsrats- und Gewerkschaftsmitglieder werden dann aus den Betrieben herausgedrängt…


Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Pepperl & Fuchs! Abbau stopp!

Am 7. Oktober 2025 organisierte die Mannheimer IG Metall gemeinsam mit dem Betriebsrat von Pepperl und Fuchs eine aktive Mittagspause.

Rund 250 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an dieser Protestaktion gegen die von der Geschäftsleitung geplante Schließung der Produktion im Jahr 2027.

Delegationen aus anderen Betrieben, der Mannheimer DGB und Vertreter des Gemeinderats beteiligten sich ebenso an der Kundgebung vor dem Werk im Mannheimer Norden wie das Überbetriebliche Solikomitee.

Sein Sprecher Wolfgang Alles überbrachte solidarische Grüße.


Pressemitteilung zur 12. Bundeskonferenz

„Betriebsräte im Visier – Bossing, Mobbing & Co.“ am 11. 10. 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!" lädt herzlich zur 12. Bundeskonferenz „BR im Visier!“ am Samstag, 11. 10. 2025, ab 13:00 Uhr ein.

Unsere Tagung findet unter dem Motto „Arbeitsunrecht stoppen!“ im Mannheimer Gewerkschaftshaus (Hans-Böckler-Str. 1, 68161 MA) statt – mit freundlicher Unterstützung der IG Metall Mannheim und der Anlaufstelle gegen Union Busting beim IGM-Vorstand sowie von DGB Baden-Württemberg, IGBCE Ortsgruppe Weinheim, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Baden (KDA), Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar und work-watch Köln.

Die letzten Monate haben erneut eine Zunahme von BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung erkennen lassen. Das ist umso bedrohlicher, als nur noch knapp 40 % aller Beschäftigten von einem Betriebs- bzw. Personalrat vertreten werden. Die Durchsetzung eines „Rechts des Stärkeren“ in der Arbeitswelt ist völlig unakzeptabel.

Weitere schwerwiegenden Folgen dieser gegen demokratisch gewählte Interessenvertretungen gerichteten Methoden sind offenkundig: gesundheitlich zerstörte Menschen, schwer geschädigte Familienangehörige, ruinierte berufliche Existenzen und nicht zuletzt eingeschüchterte Belegschaften.

Wer jedoch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung nach dem Thema Abwehr von BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung sucht, findet weiße Flecken. Die Ampel-Koalition hatte noch beschlossen, den § 119 Betriebsverfassungsgesetz von einem Antrags- in ein Offizialdelikt umzuwandeln. Passiert ist nichts.

Auch das skandalöse Nachwirken des faschistischen Arbeitsunrechts, unter anderem durch Verdachtskündigungen, ist bis heute nicht beendet.

Im Zentrum unserer diesjährigen Konferenz steht zum einen die Frage, wie im Vorfeld der 2026 anstehenden Betriebsrats-/Personalratswahlen die Verteidigung gegen BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung in der Arbeitswelt noch besser gelingen kann. Zum anderen wird sich unsere Tagung erneut damit befassen, wie das Nachwirken des deutschen faschistischen Arbeitsunrechts endlich beendet werden kann.

Mit unserer Konferenz wollen wir einen weiteren Beitrag zur Stärkung der bundesweiten Zusammenarbeit gegen BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung leisten und erneut ein solidarisches Forum zum persönlichen Erfahrungsaustausch und zur praktischen Unterstützung anbieten.

Bitte beachten sie auch die weiteren Infos im Anhang.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Alles (Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)

pdfOffener Brief: Fortwirken des faschistischen Arbeitsunrechts beenden


Dokumentation zur 11. Bundeskonferenz „Betriebsräte im Visier”

11. Konferenz gegen BR Mobbing Doku 2024 _ TitelLiebe Kolleginnen und Kollegen,

endlich ist die Dokumentation der 11. Bundeskonferenz „Betriebsräte im Visier” erschienen – mit vielen, sehr interessanten Beiträgen zur notwendigen Gegenwehr gegen die Verbrechen des BR-Mobbing und der Gewerkschaftsbekämpfung.

Themen unserer im Anhang beigefügten Broschüre sind unter anderem:

  • Gegenmacht im Betrieb trotz BR-Mobbing
  • Wie arbeitet die IGM-Anlaufstelle gegen Union Busting
  • Das Fortwirken des faschistischen Arbeitsunrechts – eine verdrängte Bedrohung
  • Schöne neue Arbeitswelt – Gewerkschaftsfreie Zone Tesla?
  • Grundrechte verteidigen – ‚Verdachtskündigungen’ verbieten.

Die aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt sind dramatisch. Die Angriffe auf Arbeitsbedingungen und Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze nehmen zu. Gleichzeitig werden demokratische Interessenvertretungen in Betrieben bekämpft und zurückgedrängt.

Laut einer repräsentativen Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit vom 30. Mai 2025 gibt es in 76,3 % der Betriebe keine tarifvertraglichen Regelungen. In nur noch 9,5 % aller Betriebe ab 5 Beschäftigten gibt es einen Betriebs- oder Personalrat.

Diese bedrohlichen Zahlen fallen nicht vom Himmel. In Verbindung mit dem anhaltenden politischen Rechtsruck wird die Durchsetzung eines „Rechts des Stärkeren” zunehmend zur menschenverachtenden Normalität. In der Folge nehmen BR-Mobbing und Gewerkschaftsbekämpfung zu. Skrupellos nutzen Unternehmensleitungen und die von ihnen angeheuerten Unrechtsanwälte alle möglichen legalen und illegalen Mittel, um sowohl aktive Betriebs- und Personalräte als auch engagierte Gewerkschaftsmitglieder aus den Betrieben zu drängen.

Dabei spielen konstruierte „Verdachtskündigungen” eine wesentliche Rolle, um die normalerweise geltende Unschuldsvermutung auszuhebeln. Es ist bezeichnend für die herrschenden Verhältnisse, dass diese Nachwirkungen des faschistischen Arbeitsunrechts immer noch nicht beseitigt sind.

Diese skandalösen Zustände müssen überwunden werden. Auch aus diesem Grund findet am Samstag, 11. Oktober 2025, die zwölfte Konferenz „Betriebsräte im Visier” erneut im Mannheimer Gewerkschaftshaus statt.

Wir freuen uns sehr auf Eure Beteiligung und Eure Unterstützung!

Mit solidarischen Grüßen
Wolfgang Alles (für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)

Netz:
www.gegen-br-mobbing.de/
www.instagram.com/br_soli/
mastodon.social/@gegenbrmobbing

pdfDokumentation der 11. Konferenz gegen BR-Mobbing am 12. Okt. 2024 in Mannheim


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