Logo BLICKUS-Multi GE macht sich unbeliebt

Jobs killen und Steuern drücken

Letztes Jahr strich der US-Multi General Electrics in der Schweiz 900 Stellen. Nun wird bekannt: Mit durchtriebenen Tricks senkt er auch seine Steuerlast.
GE wurde von Thomas Edison gegründet, einem der genialsten Erfinder aller Zeiten. Edisons Nachfolger zeigen sich ebenfalls erfinderisch – allerdings nicht in der Ingenieurskunst, sondern bei Steuertricks. Mit einem Dreiecksgeschäft über die Schweiz, Ungarn und Holland hat GE Millionen an Steuern gespart, wie der «Tages-Anzeiger» heute gestützt auf ungarische Medienberichte schreibt.

So soll eine holländische GE-Tochter im Dezember 2015 die GE Energy Switzerland für 40’000 Franken nach Ungarn verkauft und gleich darauf für 6,4 Milliarden zurückgekauft haben. Gleichzeitig sollen die Ungarn Rechte an Patenten und Kundendaten für 8,1 Milliarden Franken in die Schweiz verkauft haben.

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Aufschwung für die US-Industrie? GE rechnet fest mit Trump-Effekt

Der US-Industriegigant General Electric setzt große Hoffnungen auf den neuen Präsidenten: Konzernchef Immelt stellt Aktionären am Tag von Trumps Amtseinführung deutlich steigende Umsätze in Aussicht.

Der Siemens-Konkurrent General Electrics (GE) geht dank guter Geschäfte mit Kraftwerken und Windanlagen mit einigem Rückenwind ins neue Jahr. Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr 2016 um fünf Prozent auf 124 Milliarden Dollar (rund 116 Milliarden Euro), wie der US-Konzern mitteilte. Der Gewinn summierte sich auf 9,5 Milliarden Dollar nach einem Verlust von fast sechs Milliarden im Vorjahr.

Im Schlussquartal 2016 verzeichnete das US-Traditionsunternehmen einen Zuwachs im Auftragseingang von gut vier Prozent auf 34 Milliarden Dollar. Allerdings hinterlässt der harte Preiskampf erste Spuren in der GE-Bilanz: Die Rendite im Industriegeschäft ging leicht auf 11,4 Prozent zurück und liegt damit nur noch wenig über den Werten des Münchner Wettbewerbers. An der Börse kam dies nicht gut an, die GE-Titel sackten im frühen Handel vor dem Wochenende um fast zwei Prozent ab.

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GE: Einigungsstelle weckt Hoffnungen, aber auch Skepsis

„Die Baustellen sind noch riesengroß“

Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kros

Mannheim. In dem seit Jahresbeginn tobenden Streit um den geplanten Stellenabbau bei General Electric (GE) in Mannheim ruhen die letzten Hoffnungen nun auf einer Einigungsstelle. Voraussichtlich ab Mitte Januar soll das neunköpfige Gremium einen gerechten Interessenausgleich und Soziaplan aushandeln. Darauf verständigten sich die beiden Parteien gestern vor dem Arbeitsgericht in Mannheim. Den Vorsitz wird der frühere Vizepräsident des Arbeitsgerichts, Lothar Jordan, haben. "Eine gute Entscheidung", lobte Arbeitsrichter Holger Willer gestern. Jordan kenne GE bereits aus früheren Einigungsstellen, die geleitet hatte, gut.

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2016 12 15 GE Arbeitsgericht MannheimStreit um GE in Mannheim: Einigungsstelle wird kommen

Der Streit um den geplanten Stellenabbau beim US-Technologie-Konzern General Electric in Mannheim war heute Thema vor dem Arbeitsgericht. Ergebnis: Es wird eine sogenannte Einigungsstelle geben. Der eigentlich bereits am Dienstag angesetzte Gerichtstermin wurde auf Donnerstag verschoben, weil der Betriebsrat eigenen Angaben zufolge noch bis zuletzt versucht hatte, sich mit der GE-Leitung außergerichtlich zu einigen – ohne Erfolg. Das Gericht hat am Donnerstag auf die Einrichtung der Einigungsstelle entschieden.

Ganzen Artikel beim SWR lesen

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GE Delegation demonstriert im GE TowerGE Delegation demonstriert im GE Tower

14. 12. 2016 Proteste der Beschäftigten von General Electric (GE) aus Mannheim vor der General Electric Deutschland Holding in der Frankfurter Bleichstraße und an der Börse Frankfurt.

Sehr seltsame Erfahrungen musste dann eine Delegation machen. Bei einem Besuch in der dort angesiedelten GE- Zentrale, baten sie höflich um ein Gespräch mit der deutschen Konzernleitung. Sie wurden daraufhin vom Empfang aufgefordert, in der „Lounge” Platz zu nehmen.

Nach einer längeren Wartezeit betrat eine GE-Angestellte, ohne zu grüßen und ohne sich vorzustellen, den Raum. Sie fotografierte ohne weiteres die anwesenden Kollegen und forderte sie mit Unterstützung einer zweiten Person in sehr unfreundlichem Ton auf, in den Eingangsbereich des GE-Towers hinunterzugehen. Dort würde ein Gesprächspartner zu ihnen kommen.

Nachdem die Abordnung aus Mannheim auch dort ruhig und geduldig gewartet hatte, kam diese zweite GE-Angestellte in den Eingangsbereich und verlangte von den Kollegen, vor dem Gebäude zu warten. Trotz des Hinweises, dass sie mit Beschäftigten von GE sprechen würde, und trotz des Vorzeigens der Werksausweise, blieb sie stur. Sie behauptete „Sie sind keine GE-Mitarbeiter” und forderte die Kollegen auf, das Haus zu verlassen…

Ganzer Artikel und Bilderalbum bei IGM-Mannheim

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Karin Mayer   12.12.2016 | 16:44 Uhr
 
Logo SRAm Montag haben rund 800 Menschen für die Erhaltung des Bexbacher Werks von General Electric Power demonstriert. Neben Beschäftigten der General Electric Power-Werke Bexbach, Stuttgart und Mannheim waren auch Mitarbeiter von Bosch-Homburg und des Kraftwerks Bexbach bei der Kundgebung vor Ort.

Der Konzern plant, das Werk zu schließen, obwohl nach Informationen des Betriebsratsvorsitzenden Kai Müller bereits ein Investor gefunden ist, der das Werk weiterführen möchte. Bei einer Übernahme könnten alle 1700 Jobs an deutschen Standorten erhalten bleiben, so Müller. Nach SR-Informationen handelt es sich bei dem Investor um den chinesischen Stahlkonzern Bao Steel, der neue Produkte nach Bexbach bringen möchte.

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An die Medien im Rhein-Neckar-Raum!

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Anhang finden Sie unsere Presseerklärung zum Austausch von Betriebsräten und Politik mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Alles (Sprecher des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar - Tel.: 0160/4582172 - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Miriam Walkowiak (DGB Regionsgeschäftsstelle Mannheim - Telefon: 0171/220 83 54 - Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Pressemitteilung:

Arbeitsplatzvernichtung stoppen!
Solidarität mit Belegschaft und Betriebsrat von GE!

Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar setzt Austausch mit der Politik zur bedrohlichen Situation in Betrieben der Region fort

Rund 60 Personen aus Politik, betrieblichen Interessenvertretungen, Gewerkschaften und Kirchen sind am 17. November 2016 der Einladung des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar in das Mannheimer Gewerkschaftshaus gefolgt.

Betriebsräte und Vertrauensleute aus verschiedenen Betrieben der Region stellten den anwesenden Politikerinnen und Politikern nachdrücklich sehr bedrohliche Entwicklungen dar. Es besteht die große Gefahr, dass in allernächster Zukunft tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze vernichtet werden.

Neben Bundestagsabgeordneten der SPD und Vertretungen von Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags nahm die Mannheimer Kommunalpolitik partei-übergreifend (CDU, Grüne, Linke und SPD) an dem konzentrierten Austausch teil.

Die Stellungnahmen der Interessenvertretungen von Bombardier Transportation GmbH Mannheim, General Electric Power AG Mannheim, Siemens Turbomachinery Equipment GmbH Frankenthal und Wabco Radbremsen GmbH Mannheim beeindruckten durch ihre ungeschminkte Analyse der Lage.

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Briefkopf DBG / Solikomitee

Einladung an die Presse:

Fortsetzung des Austauschs zur aktuellen Lage von Beschäftigten
in der Metropolregion Rhein-Neckar am 17. 11. 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle Zuspitzung im Kampf der Beschäftigten von General Electric (GE) gegen den geplanten Abbau von 1.066 Stellen am Mannheimer Standort macht einmal mehr deutlich: Es ist dringlicher denn je, dass Vertreterinnen und Vertreter der Beschäftigten und der Politik zu einem gemeinsamen Vorgehen finden, um möglichst viele Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserer Region zu erhalten.

Aus diesem Grund lädt das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar zum 2. Treffen mit den regionalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern ein.

Das Treffen findet statt am

Donnerstag, den 17. November 2016 um 15 Uhr
im Gewerkschaftshaus
Hans-Böckler-Straße 1
68161 Mannheim

Eingeladen sind erneut die Europa- und Bundestagsabgeordneten aus der Metropolregion Rhein-Neckar sowie die Mannheimer Landtagsabgeordneten (mit Ausnahme des Abgeordneten der AfD), Oberbürgermeister Peter Kurz und die Vorsitzenden der im Mannheimer Gemeinderat vertretenen Fraktionen.

Es würde uns sehr freuen, zu dem Treffen auch möglichst viele Vertreterinnen und Vertreter der Medien begrüßen zu können.

Für den Erhalt von sehr vielen Arbeits- und Ausbildungsplätzen, der Kaufkraft in unserer Region und der finanziellen Ausstattung der Kommunen ist es erforderlich, eine breite Öffentlichkeit zu diesem Thema herzustellen und die Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Entwicklungen und deren langfristige Folgen für die gesamte Region zu informieren.

gez. Wolfgang Alles
Sprecher des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar

Miriam Walkowiak  
DGB Regionsgeschäftsstelle Mannheim

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Belegschaft: Zwei ehemalige Beschäftigte schildern ihren denkwürdigen letzten Arbeitstag am 1. Februar – und wie sie Monate später damit umgehen

Enttäuschung und Unverständnis bis heute

Von unserem Redaktionsmitglied Alexander Jungert

Mannheim. Den 1. Februar 2016 werden Annette V. und Eduard B. (Namen von der Redaktion geändert) wohl nie vergessen. An jenem Montag sind sie auf dem Weg zum Logistikzentrum des Möbelhändlers XXXL in Mannheim. Doch arbeiten dürfen sie nicht. Ihr Zugangscode ist ungültig. Stattdessen bekommen sie ein Papier in die Hand gedrückt, auf dem "Freistellung" steht. Der Betrieb werde nach Würzburg verlagert. 99 Jobs verschwinden in Mannheim. Irgendetwas lag in der Luft, das spürten V. und B. vorher. Aber gleich so etwas Krasses?

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Interview: Deutschland-Chef Alois Kobler über Boykott-Aufrufe der Gewerkschaft und das Geschäft am Standort Mannheim

„Ver.di soll uns in Ruhe lassen”

Von unserem Redaktionsmitglied Alexander Jungert

Mannheim. Alois Kobler, Deutschland-Chef des Möbelhauses XXXL, verteidigt die Entscheidung, im Februar das Mannheimer Zentrallager geschlossen und fast 100 Mitarbeiter freigestellt zu haben. Er würde den Entschluss wieder so fassen.

Herr Kobler, nach den Freistellungen in Mannheim gab es Kunden, die aus Protest einen großen Bogen um XXXL gemacht haben. Konnten Sie die wieder einfangen?

Alois Kobler: Ja. Interessanterweise ist es damals so gewesen, dass unsere Stammkunden, die 80 Prozent unserer Kundschaft ausmachen, ihr Verhalten nur ganz wenig verändert haben. Wir stellen das anhand unserer "Freundschaftskarten" beim Einkaufen fest. Allgemein ist die Frequenz aber schon zurückgegangen. Das kam durch die Kunden, die uns nicht gut gekannt oder nicht regelmäßig besucht haben. Die Gewerkschaft ver.di hatte übrigens diese Karten verschickt. . .

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