(mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung):

Bundesweite Konferenz fordert Stop der Bekämpfung von Betriebsräten

Am Samstag, dem 13. Oktober 2018, fand im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 5. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co.” mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Sie wurde vom Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing“ organisiert und von IG Metall Mannheim sowie AKUWILL Oberhausen, DGB Mannheim / Rhein-Neckar-West, IG BCE Weinheim, Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar und work-watch Köln unterstützt.

Betriebsräte berichteten auf dem Kongress von schockierenden Angriffen auf ihre Grund- und Menschenrechte. Mit „Verdachtskündigungen”, mit Bespitzelung und Zersetzung des beruflichen und privaten Umfeldes wird gegen sie vorgegangen. Nicht zuletzt entstehen dadurch existenzbedrohende finanzielle und familiäre Probleme. In der Folge kommt es bei Betroffenen zu schweren depressiven Erkrankungen und sogar zu Selbsttötungsversuchen.

Verantwortlich für diese skandalösen Rechtsbrüche sind Unternehmensleitungen und ihre Helferhelfer - Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Detekteien.

Auf der Tagung kamen aber nicht nur aktuelle Beispiele für die Betriebsrats- und Gewerkschaftsbekämpfung in der Bundesrepublik Deutschland zur Sprache. In zwei Podiumsrunden stellten Betriebsräte Beispiele einer erfolgreichen Gegenwehr vor.

  • Isaf Gün und Philipp Zysas vom IG Metall-Vorstand in Frankfurt referierten über neu entwickelte Ansätze zur koordinierten Bekämpfung von Betriebsrats-Mobbing.
  • Dr. Gerhard Bort (Medizinaldirektor beim Regierungspräsidium Stuttgart) erläuterte fundiert mögliche Schutzmaßnahmen gegen die massiven gesundheitlichen Folgen von BR-Mobbing.

Eine von dem Kongress verabschiedete Entschließung fordert die konsequente Bekämpfung des BR-Mobbing. Sie stellt in diesem Zusammenhang fest: „Es ist ein Skandal, dass in Politik, Justiz und Medien diese fortgesetzte Verletzung von Grund- und Menschenrechten immer noch weitgehend ignoriert wird.“

Am 19. Oktober 2019 wird in Mannheim die 6. bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier” stattfinden.

Wolfgang Alles
für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“

Mannheim, den 14. Oktober 2018

(mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung):

5. bundesweite „Konferenz Betriebsräte im Visier” gegen Mobbing von Betriebsräten

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, dem 13.10.2018, findet im Mannheimer Gewerkschaftshaus ab 13:00 Uhr die 5. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co.” statt.

Mit „Verdachtskündigungen”, mit Bespitzelung und Zersetzung des beruflichen und privaten Umfeldes wird gegen engagierte Betriebsräte vorgegangen. In der Folge kommt es bei Betroffenen zu schweren depressiven Erkrankungen und sogar zu Selbstmordversuchen. Nicht zuletzt entstehen existenzbedrohende finanzielle und familiäre Probleme.

Diese skandalösen Rechtsbrüche haben Unternehmensleitungen und ihre Helferhelfer in spezialisierten Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Detekteien zu verantworten.

Auf der Konferenz kommt aber nicht nur die Betriebsrats- und Gewerkschaftsbekämpfung in der Bundesrepublik Deutschland an aktuellen Beispielen zur Sprache. Vielmehr werden betriebliche Beispiele einer erfolgreichen Abwehr des Betriebsrats-Mobbings vorgestellt.

  • Isaf Gün und Heike Madan vom IG Metall-Vorstand in Frankfurt referieren zum Thema „Gewerkschaftliche Gegenwehr – Vom Beschluss zur Praxis?”.

  • Dr. med. Gerhard Bort (Medizinaldirektor beim Regierungspräsidium Stuttgart) setzt sich mit der Frage „Gesundheitliche Folgen von BR-Mobbing – Welcher Schutz ist möglich?” auseinander.

Unterstützer der vom Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“ organisierten Konferenz sind IG Metall Mannheim sowie AKUWILL Oberhausen, DGB Mannheim / Rhein-Neckar-West, IG BCE Weinheim, Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, ver.di Rhein-Neckar und work-watch Köln.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Alles (für das Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“)

Mannheim, den 4. Oktober 2018

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Logo verdiWie ein Weltkonzern einen Betriebsrat und die Gewerkschaft bekämpft!

Mittwoch, 26.9.2018

David gegen Goliath oder ein Weltkonzern SMURFIT KAPPA gegen seine 22 MitarbeiterInnen

Die Stadt Germersheim in der Südpfalz ist eigentlich ein friedlicher Ort, auch wenn die Stadt als Militärstadt bedeutsam war bzw. ist. Anscheinend hat sich die Geschäftsführung von SMURFIT KAPPA von der Militärgeschichte der Stadt inspirieren lassen und führt gegen ihre 22 MitarbeiterInnen bei SMURFIT KAPPA Service GmbH einen schmutzigen Krieg, der uns bis jetzt bei SMURFIT KAPPA Deutschland in dieser Dimension, Entschlossenheit und Skrupellosigkeit nicht bekannt ist.

Am 14. 3. 2018 haben die Beschäftigte und weitere 14 Leiharbeitnehmer mit der Unterstützung ihrer Gewerkschaft ver.di einen Betriebsrat gegründet. Für gute Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung haben sie sich zu 90 % organisiert und ihrer Gewerkschaft ver.di den Auftrag für die Tarifverhandlungen gegeben. Bei SK Service liegen die Stundenlöhne bei einer körperlich schweren Arbeit zwischen 10,- und 11, € brutto bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von derzeit 42 Stunden.

Mannheimer Morgen 19. September 2018/ Wirtschaft

Arbeitsrecht Heidelberger Unternehmen einigt sich mit 58-Jährigem im Streit um fristlose Entlassung / Alle Verträge mit der IG Metall gekündigt

Heidelberg. Zumindest eine juristische Fehde ist vom Tisch: Nach wochenlangem Streit hat sich der Füllerhersteller Lamy mit seinem früheren Betriebsratsvorsitzenden geeinigt. Der 58-Jährige verlässt das Unternehmen demnach endgültig. „Das Arbeitsverhältnis wird einvernehmlich beendet“, sagte gestern eine Sprecherin des Mannheimer Arbeitsgerichts, vor dessen Heidelberger Kammer der Fall bisher verhandelt wurde.

ganzen Artikel lesen: www.morgenweb.de

Mannheimer Morgen; 18. September 2018 / Wirtschaft

Heidelberg. Im Streit um die Kündigung des früheren Betriebsratschefs von Lamy haben sich die beiden Parteien geeinigt. Demnach wird das Arbeitsverhältnis des 58-Jährigen einvernehmlich beendet. Das sagte eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Mannheim am Dienstag auf Anfrage.

Weitere Details gab sie nicht bekannt, da beide Seiten Stillschweigen vereinbart hätten. Ein Lamy-Sprecher wollte sich auf Anfrage nicht zur Einigung äußern.

www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel

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22.01.2018 Großer Warnstreiktag am 24.01.2018 in Mannheim: Zwei Demonstrationszüge aus Norden und Süden laufen zur zentralen Kundgebung der IG Metall auf dem Marktplatz - Redner: Jürgen Kerner, Klaus Stein

Zentraler Warnstreiktag in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Mannheim und der Region - Zwei Demonstrationszüge zum Marktplatz Mannheim - Etwa 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet - Hauptredner: Jürgen Kerner vom IG Metall-Vorstand

Die Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie spitzt sich weiter zu. Seit Ende der Friedenspflicht haben in Baden-Württemberg 167.000 Beschäftigte an Warnstreiks und Kundgebung der IG Metall teilgenommen. Im Zuständigkeitsbereich der IG Metall Mannheim haben sich in den vergangenen zwei Warnstreikwochen etwa 10.000 Menschen beteiligt.

Vor der nächsten und vierten Tarifverhandlung in Böblingen am kommenden Mittwoch, 24.01.2018, ruft die IG Metall Mannheim alle tarifgebundenen Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Mannheim und der Region zu einem zentralen Warnstreiktag auf.

In zwei Demonstrationszügen aus dem Norden Mannheims

vom Mercedes-Benz Werk,
10:30 Uhr ab Tor 1, Hanns-Martin-Schleyer-Straße,

und aus dem Süden,

vom John Deere Werk Mannheim
10:45 Uhr ab Tor 2, Lindenhofstr.,

laufen die Warnstreikenden zur zentralen Kundgebung der IG Metall auf dem Marktplatz Mannheim.

Beteiligt an dem Demonstrationszug aus dem Mannheimer Norden werden u.a. Beschäftigte von Daimler, EvoBus, Pepperl & Fuchs, IMI Bopp & Reuther, VAG Armaturen, Caterpillar Energy Solutions, ABB Automation, Walter Perske, WABCO Radbremsen oder Bombardier sein.

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Kahlschlag bei GE – Proteste gegen Stellenabbau

Es war ein Donnerschlag – eine Hiobsbotschaft für die Mitarbeiter von General Electric in Mannheim.
Vergangene Woche hatte der US-Konzern ja angekündigt bundesweit 1.600 Stellen abzubauen.
Nun ist klar: Rund 600 davon sollen in Mannheim wegfallen – damit würden ganze 100 Arbeitsplätze übrig bleiben. De facto bedeutet das, das Ende des Standorts Mannheim. Aber auch, wenn die Situation hoffnungslos erscheint, geben die Mannheimer Beschäftigten nicht auf – zumindest nicht kampflos.

RNF home vom 11. 12. 2017

Video bei RNF abspielen

Kundgebung der IG Metall gegen Massentlassungen und Werksschließungen des GE-Konzerns

Logo freie-radios.net11.12.2017 / 22:35 grenzenlos Reinhard, bermuda.funk - Freies Radio Rhein-Neckar

kommentar [freie-radios.net]
zu den reden der protestkundgebung - vertreter der ig metall und linke deuten an daß, demokratie im betrieb anders geht - sozialisten und kommunisten wissen daß produktion ohne privateigentum und ausbeutung möglich - auch wenn bei soz aufbauversuchen einiges dabei nicht so wie gedacht umgesetzt - spd vertreter aus dem landtag macht grimmiges gesicht zu vorwürfen der betriebsrats vorsitzenden an die konzernherren - war echt - und jetzt was tun ? ...

Audio 22:39 min,
mp3, 89 kbit/s, Mono (44100 kHz)
vom 11.12.2017 / 15:25

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Logo IGM MannheimProtest gegen GE: Es reicht!

Kundgebung gegen die Zerschlagung des Mannheimer General Electric-Standorts - Breite Solidarität vieler Menschen aus Mannheim und der Region - IG Metall: Wir brauchen gesellschaftiche Antworten

Heute Mittag haben etwa 400 Menschen am Tor 6 bei General Electric in Mannheim-Käfertal gegen die Zerschlagung des traditionsreichen Mannheimer Industrieunternehmens demonstriert.

Die Betriebsversammlung am Vormittag war unterbrochen worden und die Kolleginnen und Kollegen waren zur Kundgebung der IG Metall Mannheim ans Tor gekommen.

Viele Menschen aus anderen Betrieben, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden sowie viele Bürgerinnen und Bürger unterstützten den Protest.

Über die Solidaritätsbotschaften von Andreas Stoch von der SPD-Landtagsfraktion, Roland Schuster von der Partei die LINKE sowie der Siemens-Kollegen des ebenso von Zerschlagung betroffenen Standorts Offenbach freuten sich die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sehr.

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