Pressemitteilung (mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung):

4. bundesweite „Konferenz Betriebsräte im Visier” fordert konsequente Bekämpfung von BR- Mobbing

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, 14. 10. 2017, fand im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co.” statt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Branchen hatten sich für diesen Kongress angemeldet.

Anwesende Betriebsratsmitglieder aus verschiedenen Betrieben und Branchen berichteten über ihre schockierenden Erfahrungen. Diese belegen die weiter gewachsene Aggressivität gegenüber gewerkschaftlich aktiven Mitgliedern von Interessenvertretungen.

Mit sogenannten Verdachtskündigungen, mit Bespitzelung und Zersetzung des beruflichen und privaten Umfeldes wird gegen engagierte Betriebsräte vorgegangen. In der Folge kommt es bei Betroffenen zu schweren depressiven Erkrankungen und sogar zu Selbstmordversuchen. Nicht zuletzt entstehen existenzbedrohende finanzielle und familiäre Probleme.

Diese skandalösen Rechtsbrüche haben Unternehmensleitungen und ihre Helferhelfer in spezialisierten Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Detekteien zu verantworten.

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Logo IGM MannheimGemeinsam gegen BR-Mobbing

Vierte bundesweite Konferenz im Gewerkschaftshaus Mannheim gegen Betriebsrats-Mobbing gibt Platz für Austausch von Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten - Konzeption wirksamer Gegenstrategien

Am Samstag, den 14.10.2017, fand die 4. bundesweite Konferenz gegen BR-Mobbing, Bossing und Co. im Otto-Brenner-Saal des Gewerkschaftshauses Mannheim statt.

Mit den bundesweiten Konferenzen "Betriebsräte im Visier" leisten wir seit 2014 Beiträge zur Analyse der Bekämpfung von Betriebsräten. Die gut besuchte Konferenz bot Platz für den Erfahrungsaustausch betroffener Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Branchen und Betrieben.

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Titelbild: Tagung in Mannheim Warum Betriebsräte sich "im Visier" sehen

Tagung in Mannheim

Warum Betriebsräte sich "im Visier" sehen

Immer aggressiver und gezielter gehen Arbeitgeber gegen Betriebsräte vor - das beklagen IG Metall und Gewerkschaftsbund auf einer Tagung in Mannheim. Die Rede ist unter anderem von speziell angeheuerten Anwaltskanzleien, die unliebsame Arbeitnehmervertreter aus den Betrieben herausmobben sollen.

Stand: 14.10.2017, 19.55 Uhr 2:00 min | SWR Fernsehen BW

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Gewerkschaft: Mobbing von Betriebsräten

Bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier“ am Samstag in Mannheim

Mannheim. Mit dem Thema Mobbing von Betriebsräten beschäftigt sich am Samstag, 14. Oktober, 13 bis 19 Uhr, eine Konferenz im Mannheimer Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Straße 1.

„Betriebsräte im Visier – Bossing, Mobbing & Co.“ heißt die Veranstaltung. Wolfgang Alles vom Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“ sagt, dass in einigen Unternehmen nach wie vor die Wahl von Betriebs- und Personalräten entweder be- oder ganz verhindert werde. „Zunehmend werden Betriebsratsgremien bei der Umsetzung ihres gesetzlichen Auftrags blockiert“, ergänzt er. Und wenn es einen Betriebsrat im Unternehmen gibt, würden dessen Mitglieder, sowie Gewerkschaftssympathisanten teilweise gemobbt. Alles spricht von „Bespitzelung“ und „Verdachtskündigungen“. Die vierte Konferenz „Betriebsräte im Visier“ findet mit dem Schwerpunkt politische und juristische Verteidigung gegen solche Angriffe statt. Zwischen den Vorträgen gibt es Diskussionsrunden sowie die Möglichkeit des Austauschs. rxs

Infos unter www.gegen-br-mobbing.de

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Presseerklärung Nr. 5 – 9. 10. 2017

Repressionen gegen Betriebsrat im Siemens Schaltwerk Berlin

Seit Jahren werden im Schaltwerk immer wieder Leiharbeiter und befristete Kollegen entlassen. Am 7.9.17 und am 26.9.17 wurde für die Festeinstellung dieser Kollegen eine Protestaktion in der Mittagspause vor der Kantine durchgeführt, gemeinsam mit Kollegen der Stammbelegschaft, Leiharbeitern und Befristeten. Auf einem Transparent stand: „Festeinstellung aller Befristeten und Leiharbeiter, wir sind eine Belegschaft!“. Die Forderungen erhielt viel Zustimmung im Werk. Als weiterer Schritt wurde eine Unterschriftensammlung mit den Forderungen „Festeinstellungen aller Befristeten, Leiharbeiter und Azubis! Ablehnung von Überstunden und Samstagsarbeit!“ gestartet, die in wenigen Tagen von über 150 Kolleginnen und Kollegen unterzeichnet wurde.

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Pressemitteilung (mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung):

Titel: FaltblattBundesweite Konferenz
„Betriebsräte im Visier –
Bossing, Mobbing & Co.”
am 14.10.2017 in Mannheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Samstag, dem 14. 10. 2017, findet im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co.” statt.

Nach wie vor wird die Wahl von Betriebs- oder Personalräten be- oder gar verhindert. Zunehmend werden bestehende Betriebsratsgremien bei der Umsetzung ihres gesetzlichen Auftrags blockiert.

Und noch schlimmer: Nach wie vor werden aktive Betriebsräte und Gewerkschaftsmitglieder gemobbt. Sogenannte Verdachtskündigungen werden gegen die Betroffenen ausgesprochen. Es findet die Bespitzelung ihres beruflichen und privaten Umfeldes statt. Ihre berufliche und ihre finanzielle Existenz wird zerstört. Ihr familiäres Umfeld wird zersetzt. Oft erkranken die Betroffenen daraufhin und leiden an schweren Depressionen.

Es handelt sich hierbei um illegale Angriffe auf engagierte Menschen. Schwere Verletzungen ihrer Rechte aus dem Grundgesetz, dem Betriebsverfassungsgesetz und dem Arbeitsschutzgesetz werden von den Tätern in Kauf genommen.

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Bombardier Zugbauer will in den nächsten drei Jahren jeden vierten Arbeitsplatz abbauen / Keine betriebsbedingten Kündigungen

"Mannheim wird es auch treffen"

Autor: Walter Serif (was)

Hennigsdorf/Mannheim.
Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der Zughersteller Bombardier plant in den nächsten drei Jahren einen massiven Stellenabbau. Rund ein Viertel der 8500 Arbeitsplätze soll in Deutschland wegfallen. Betroffen davon sind 700 Leiharbeiter. Der Aufsichtsrat des Unternehmens billigte die Eckpunkte des geplanten Konzernumbaus gestern einstimmig in Hennigsdorf bei Berlin. Im Mannheimer Werk arbeiten derzeit knapp 1000 Beschäftigte. Neben der Produktion von Stromtrichtern für Straßenbahnen gibt es hier eine bedeutende Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Der Chef der Mannheimer IG Metall, Klaus Stein, warnte in seiner Reaktion auf die schlechten Nachrichten aus Hennigsdorf vor Panikmache. "Ich habe Anlass, nicht gleich das Schlimmste zu befürchten. Das gilt für Mannheim und die anderen sechs Produktionsstandorte in Deutschland", sagte er dieser Zeitung..

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Wirtschaft: Sorge um Arbeitsplätze

Bombardier-Beschäftigte erwarten Tag der Entscheidung

Seit einem Dreivierteljahr zittern die Mitarbeiter bei dem Zugbauer, sie fürchten eine zweite Welle des Personalabbaus. An diesem Donnerstag tagt der Aufsichtsrat - Ausgang ungewiss.

Hennigsdorf (dpa) - Beim Umbau des Schienenfahrzeug-Herstellers Bombardier Transportation in Deutschland soll der Aufsichtsrat an diesem Donnerstag Pflöcke einschlagen.

Das Management will dem Kontrollgremium in Hennigsdorf bei Berlin Eckpunkte für die Neuausrichtung vorlegen, es dürfte ein Teil der bundesweit 8500 Stellen auf dem Spiel stehen. Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter hatten vereinbart, Lösungen für den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen zu suchen. Die größten Standorte sind neben Hennigsdorf Görlitz und Bautzen.

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Logo AZSparte General Electric 1,5 Milliarden mit Steuertrick? – Aargauer Regierung widerspricht

von Philipp Zimmermann — az

Seit der Übernahme von Alstom im Jahr 2015 ist der US-Konzern General Electric (GE) auch in Baden präsent.

Bis zu 1,5 Milliarden Franken Steuern habe der Konzern mit Finanztransaktionen in der Schweiz gespart, berichteten Medien. Das sei falsch, entgegnet jetzt die Aargauer Regierung. Dem Aargau seien durch die Transaktionen keine Steuereinnahmen entgangen. 

Im Januar sorgte der «Tages-Anzeiger» mit einem Artikel zu General Electric (GE) für Aufsehen. Dank eines legalen Steuertricks am 22. Dezember 2015 mit der Aargauer Tochterfirma GE Energy Switzerland habe der Weltkonzern Unternehmenssteuern von bis zu 1,5 Milliarden Franken gespart, das sonst in die Kassen von Bund, Kanton und Standortgemeinden geflossen wäre.

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Solidaritätskreis Goodyear Philippsburg

Goodyear-Ende vorgezogen:
Solidarität an der Seite der Beschäftigten

Rasante Veränderungen: Eben war noch in den Medien zu lesen (BNN 15. 5. 17) das Reifenwerk in Philippsburg würde zum Jahresende 2017 dichtmachen. Nun erfährt die Belegschaft überraschend, dass schon zum 31. Juli diesen Jahres die Produktion definitiv eingestellt wird. Nocheinmal mehr werden die Beschäftigten, ihre Familien und die ganze Region gebeutelt. Auch im „Solidaritätskreis Goodyear Philippsburg”, welcher sich erneut in diesen Tagen getroffen hatte, wurde diese Information mit Überraschung und Bestürzung zur Kenntnis genommen. Betroffene schilderten im Kreis, daß nun manche familiären Pläne für dieses Jahr völlig umgeschmissen sind; und auch weitere Perspektiven müssen neu geordnet werden. Erneut werden Entscheidungen zu Lasten der Arbeitnehmer getroffen, die – wie sich ja herausgestellt hat – aus wirtschaftlichen Gründen in keiner Weise gerechtfertigt sind.

Der Solidaritätskreis wird auch an dieser Stelle nicht müde, die Geschäftsführung und insbesondere Jürgen Titz an seine soziale Verantwortung zu erinnern. Durch eine solche frühere Betriebsschließung kann kein Freikaufen von Verpflichtungen verbunden sein. Zudem sind auch alle Regelungen des Sozialplanes, wie sie im April von allen Seiten unterzeichnet wurden, nach wie vor bindend. Für Ihren Einsatz für das Werk auch noch bis in die letzten Tage hinein dürfen die verbleibenden Beschäftigten am Ende nicht noch bestraft werden.

Die guten Erfahrungen einer gelebten Solidarität sollen auch über den Schließungsbeschluß hinaus ihre Wirkungen zeigen, wenn dann die Arbeit in der Transfergesellschaft beginnt und für die Beschäftigten der Übergang zu neuen Arbeitsstellen geschafft werden muß. Zugleich wird dann der verantwortliche Umgang mit den Liegenschaften im Mittelpunkt stehen. Zu all dem sehen sich die Mitglieder des Solidaritätskreises auch weiterhin in der Pflicht, wie die Vertreter aus Kirchen und Verbänden, aus Politik und Kommune, aus Betrieb und Gewerkschaft, und viele andere einzelne darin betonten.

v.i.S.d.P. Andreas Riehm-Strammer, Söternstr. 20, 76661 Philippsburg, 07256 – 944507

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