Header RNFBetriebsräte wehren sich gegen Mobbing: Konferenz in Mannheim

RNF LIFE 14. 10. 2016

Clip von 14:50 bis 20:05

0
0
0
s2sdefault

 header Morgenweb

Stellenabbau:

Einigung bei Bombardier in Mannheim

Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kros

Mannheim. Nach monatelangen Verhandlungen ist die komplette Schließung der Produktion im Mannheimer Bombardier-Werk zumindest vorerst abgewendet. Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall teilten am Donnerstag mit, dass man sich auf eine Alternative verständigt habe. Danach werden nur Teile der Fertigung nach Spanien und Schweden verlagert, die Produktion und Reparatur von Stromrichtern für Straßenbahnen soll am Standort erhalten bleiben. Das rettet 150 der 200 bedrohten Arbeitsplätze, die zudem bis mindestens Ende Juni 2019 gesichert sind.

Ganzen Artikel lesen im: morgenweb

0
0
0
s2sdefault

rheinpfalz header

„Wirtschaft muss den Menschen dienen“

Solidaritätskomitee Rhein-Neckar formuliert Forderungen an die Politik – Kritik an Arbeitsplatz-Abbau in regional ansässigen Firmen

VON REBEKKA SAMBALE

In 500-facher Auflage gedruckt, durch E-Mail-Verteiler gejagt, unter www.solidaritaet-rhein-neckar.de online abzurufen: Das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar möchte mit einer Dokumentation auf Arbeitsplatzvernichtung aufmerksam machen – die bei uns direkt vor der Haustür stattfindet.

Wolfgang Alles ist Sprecher des Solidaritätskomitees. Wer hört, was er über Abläufe in Unternehmen erzählt, schaut zunächst ungläubig. Er berichtet von Mobbing und psychischen Spielchen mit dem Betriebsrat, von Versuchen, die Arbeitnehmervertreter unzulässig auf die Seite der Geschäftsführung zu ziehen; er spricht von „verbrecherischen Methoden“. Weil das auch bei Unternehmen in der Region geschehe, ist er gemeinsam mit Gewerkschaftsvetretern, Betriebsräten und weiteren Engagierten im Komitee aktiv...

pdfArtikel als PDF zum Download

 

XXXL und Halberg sind keine Einzelfälle

VON REBEKKA SAMBALE

MANNHEIM. „Arbeitsplatzvernichtung stoppen!“ ist der Titel einer Schrift des überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar.

Es geht darin um Standort-Verlagerungen, Entlassungen und Arbeitsplatzabbau in Firmen aus Mannheim und der Pfalz sowie um Forderungen an die Politik. Das überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar gibt es bereits seit Januar dieses Jahres. Es ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Betriebsräten, Vertrauensleuten und Gewerkschaftern, der bei Treffen die Situation in Betrieben der Region diskutiert. Im Fokus dabei: Arbeitsplatzvernichtung. Die Ziele: überbetriebliche Solidarität erzeugen, gegenseitige Unterstützung sowie Öffentlichkeit schaffen. Im Juni gab es inMannheimein Treffen mit Politikern, wie Wolfgang Alles, Sprecher des Komitees, berichtet. Daraus ist nun eine Dokumentation entstanden, die zeigt, was in Sachen gefährdeter Arbeitsplätze in den vergangenen Monaten und Jahren in Mannheim und Umgebung passiert ist, und wo Gefahren liegen.

pdfArtikel als PDF zum Download

0
0
0
s2sdefault

Einigung bei Bombardier

  • Betriebsrat, Gewerkschaft und Geschäftsleitung haben sich bei Bombardier auf eine Alternative zur Gesamtschließung geeinigt
  • Personalabbau trifft vor allem Produktion
  • Mannheimer Produktion wird zu LPP-Center– Sozialplan enthält Abfindungsregelungen und Vorruhestandsmöglichkeit

Nach einer mehr als einjährigen Auseinandersetzung über die Zukunft der Stromrichter-Produktion bei Bombardier in Mannheim gibt es nun eine Einigung.

Erstmals hatte das Unternehmen im Juli 2015 eine Komplettschließung der Produktion und damit die Streichung von bis zu 200 Arbeitsplätzen am Standort angekündigt. Aus Sicht der IG Metall und des Betriebsrats gab es weiterhin gute Argumente für den Kompletterhalt der Produktion, wie das im letzten Jahr erstellte Gegenkonzept des Betriebsrats gezeigt hat. Der Ergänzungstarifvertrag, zu dem das Unternehmen dann Anfang dieses Jahres nicht mehr stehen wollte, da das Unternehmen nicht bereit war, Sicherheiten für die Beschäftigten zu geben, sah eine Weiterführung der Produktion mit dem gesamten Produktspektrum vor.

Ganzen Artikel lesen bei IGM Mannheim

0
0
0
s2sdefault

An die Medien im Rhein-Neckar-Raum!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang finden Sie eine aktuelle Pressemitteilung des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am kommenden Donnerstag, dem 28. Juli 2016, um 17:00 Uhr im Jugendraum des Gewerkschaftshauses Mannheim zur offiziellen Vorstellung der Dokumentation „Arbeitsplatzvernichtung stoppen!” des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar begrüßen zu können.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Alles – Sprecher des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar
Miriam Walkowiak – DGB Regionsgeschäftsstelle Mannheim

Pressemitteilung:

Arbeitsplatzvernichtung stoppen!
Dokumentation des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar zur Situation in Betrieben der Rhein-Neckar-Region
Forderungen an die Politik formuliert

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im Juni 2016 der Einladung zum Informationsaustausch des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit PolitkerInnen aus der Region in das Mannheimer Gewerkschaftshaus gefolgt. Betriebsräte, Vertrauensleute und Gewerkschaftsvertreter von IG Metall und ver.di stellten nachdrücklich die drohende und ansatzweise bereits vollzogene Vernichtung tausender Arbeits- und Ausbildungsplätze dar.

In der am 28. Juli 2016 erscheinenden Dokumentation werden die Stellungnahmen der Interessenvertretungen von Bombardier Transportation GmbH Mannheim, General Electric Power AG Mannheim, Halberg Maschinenbau GmbH (Flowserve) Ludwigshafen, Siemens Turbomachinery Equipment GmbH Frankenthal, Wabco Radbremsen GmbH Mannheim und XXXL Mann Mobilia Mannheim veröffentlicht.

Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter üben in ihren Beiträgen massive Kritik an „unakzeptablen Unternehmensentscheidungen”. Deutliche Klagen über Einschüchterungsversuche gegen betriebliche Interessenvertretungen werden ebenso laut wie Vorwürfe des „offenen Gesetzesbruchs” durch Konzernstrukturen und -vorgaben.

Vor diesem Hintergrund sind zahlreiche Forderungen an die Politik zu verstehen. Durch ihre Umsetzung ist es möglich, Angriffe auf berufliche Existenzen, auf Rechte von Betriebsräten und auf die wirtschaftliche Substanz der Rhein-Neckar-Region besser abwehren zu können.

In diesem Zusammenhang werden unter anderem die Bekämpfung prekärer Beschäftigung, die Einhaltung des Grundgesetz-Artikels 14 („Eigentum verpflichtet”) und ein Verbots von Entlassungen gefordert. Zudem sollten nicht weiter die Konsequenzen der oft steuersubventionierten Kahlschlag- und Verlagerungsstrategien von Konzernen auf Beschäftigte, deren Familien, die SteuerzahlerInnen und die gesetzlichen Sozialversicherungen abgewälzt werden.

Die im Überbetrieblichen Solidaritätskomitee Rhein-Neckar zusammengeschlossenen Betriebsräte appellieren an die Politik, sich – soweit noch nicht geschehen – konkret und verbindlich auf die Seite der Abwehrkämpfe der von Abbau, Verlagerung und Werksschließung bedrohten Belegschaften zu stellen. Eine Fortsetzung des Informationsaustausches mit der Politik ist für den 17. November 2016 vorgesehen.

Die Dokumentation „Arbeitsplatzvernichtung stoppen!” wird am kommenden Donnerstag, dem 28. Juli 2016, um 17:00 Uhr im Jugendraum des Gewerkschaftshauses Mannheim offiziell vorgestellt.

Wolfgang Alles für das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, Mannheim am 24. Juli 2016

0
0
0
s2sdefault

Arbeitsplatzvernichtung stoppen!

Intensiver Informationsaustausch des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit politischen MandatsträgerInnen am 16. Juni 2016 in Mannheim

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am 16. Juni 2016 der Einladung zum Informationsaustausch des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit PolitkerInnen aus der Region in das Mannheimer Gewerkschaftshaus gefolgt. Betriebsräte, Vertrauensleute und Gewerkschaftsvertreter von IG Metall und ver.di stellten nachdrücklich die drohende und ansatzweise bereits vollzogene Vernichtung tausender Arbeits- und Ausbildungsplätze dar.

Sie kritisierten scharf „unakzeptable Unternehmensentscheidungen”. Massive Klagen über Einschüchterungsversuche gegen betriebliche Interessenvertretungen wurden ebenso laut wie Vorwürfe des „offenen Rechtsbruchs” durch Konzernstrukturen und -vorgaben. Im Detail kam insbesondere die Situation bei Bombardier, General Electric, Siemens (Frankenthal), Wabco und XXXL-Mann Mobilia zur Sprache.

Vor diesem Hintergrund wurden kurz-, mittel- und langfristige Forderungen an die Politik formuliert. Durch ihre Umsetzung könnte auf lokaler, regionaler, bundesweiter und internationaler Ebene den profitorientierten Angriffen auf die Existenzen von Beschäftigten und auf die wirtschaftliche Substanz der Region besser Einhalt geboten werden können.

In diesem Zusammenhang wurde auch die Bekämpfung prekärer Beschäftigung, die Einhaltung des Grundgesetz-Artikels 14 („Eigentum  verpflichtet”) und eines Verbots von Entlassungen gefordert. Zudem dürften nicht die Konsequenzen der oft steuersubventionierten Kahlschlag- und Verlagerungsstrategien auf Beschäftigte, deren Familien, die SteuerzahlerInnen und die gesetzlichen Sozialversicherungen abgewälzt werden.

In der anschließenden Diskussionsrunde konnten die anwesenden PolitikerInnen zu den Berichten und Forderungen der betrieblichen und gewerkschaftlichen AkteurInnen Stellung beziehen. Dabei kam es zu einem lebhaften Meinungsaustausch mit Mitgliedern des Bundestags, des baden-württembergischen Landtags und des Mannheimer Stadtrats.

Anwesend waren VertreterInnen aus den Reihen der CDU, der Grünen, der Linken und nicht zuletzt der SPD. Auch Repräsentanten des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung verfolgten die Debatte, deren wesentliche Inhalte in einer Dokumentation zur Verfügung gestellt werden sollen.

Zum Abschluß der Veranstaltung apppellierte das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar an die Politik, sich – soweit noch nicht geschehen – konkret und verbindlich auf die Seite der Abwehrkämpfe der von Abbau, Verlagerung und Werksschließung bedrohten Belgschaften zu stellen. Eine Fortsetzung des Informationsaustausches mit der Politik ist für den 17. November 2016 vorgesehen.

Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, 19. 6. 2016

0
0
0
s2sdefault

Ohne Arbeit stirbt die Stadt, stirbt die Region

Informationsaustausch Überbetriebliches Solikomitee mit PolitikerInnen am 16.06.2016

In Zusammenarbeit des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit dem Bürgerbüro Stefan Rebmann MdB findet am 16. 6. 2016 ein Informationsaustauch mit PolitkerInnen aus der Rhein-Neckar-Region statt. Im Anschluss an das Treffen laden wir die Medien herzlich zu einem Pressegespräch in das Mannheimer Gewerkschaftshaus (Otto-Brenner-Saal) ein.

In einem Schreiben an politische MandatsträgerInnen aus Mannheim und Umgebung heißt es unter anderem:

Ob „XXXL, ... General Electric (GE), Bombardier, Wabco oder ABB, die Serie der Hiobsbotschaften für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar reißt nicht ab. Hochprofitable Unternehmen steigern durch Personal-Auslagerungen, Einschüchterungen und Rechtsbruch ihre Rendite, nutzen Übernahmen zu Marktbereinigung und Arbeitsplatzabbau oder drohen mit Betriebsverlagerungen. Wieder andere versuchen, Managementfehler auf dem Rücken der Beschäftigten zu korrigieren. Die Konsequenzen dieser auf kurzfristige Gewinnoptimierung ausgerichteten Unternehmensstrategien soll die Arbeitnehmerschaft am Standort Mannheim tragen, die Folgekosten werden so auf die Familien, die Stadtgesellschaft und den Staat abgewälzt.

Aus diesem Grund hat sich das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar gegründet, ein Zusammenschluss betrieblicher und gewerkschaftlicher Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter. Ziel ist es, den gemeinsamen Informationsaustausch und die gegenseitige Hilfe bei Angriffen auf Arbeitsplätze und Standorte zu verbessern. Unabhängig von Werksgrenzen soll so der Schulterschluss von Betriebsräten, Vertrauensleutekörpern und Beschäftigten in der Rhein-Neckar-Region erleichtert werden. Weitere Informationen zum Solidaritätskomitee finden Sie unter www.solidaritaet-rhein-neckar.de. ...

Zur Rettung der Arbeitsplätze in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar braucht es allerdings auch den Austausch mit der regionalen Politik, müssen betrieblich, gewerkschaftlich und politisch Handelnde gemeinsam an einem Strang ziehen....

Ziel ist es:

  • Gemeinsam Öffentlichkeit herzustellen und das Bewusstsein für die aktuelle Arbeitsplatzbedrohung hier vor Ort sowie die allgemeine Entwicklung der Arbeitnehmerrechte und -situation zu schärfen.
  • Den Arbeitgebern deutlich zu machen, dass die Arbeitnehmerschaft in Mannheim Verbündete auf den verschiedenen politischen Ebenen hat.
  • Gemeinsam für den Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sowie industriellem bzw. wirtschaftlichem Know How in Mannheim und der Region zu kämpfen.
  • Politischen Einfluss auf die Geschäftsführung zur Umsetzung der von den Betriebsräten z.B. von GE und Bombardier entwickelten Alternativkonzepte auszuüben und deren Finanzierung sicherzustellen.
  • Der Politik Input zu geben, wo die aktuelle Gesetzeslage unzureichend ist bzw. Arbeitsrecht sowie Grundgesetz und Betriebsverfassungsgesetz etc. systematisch umgangen werden

...

Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar kann es nur gelingen, hochwertige Arbeitsplätze und damit die Kaufkraft der hier lebenden Menschen, aber auch das vorhandene Technikwissen sowie die finanzielle Ausstattung der Kommunen zu erhalten, wenn wir alle gemeinsam handeln."

Überbetriebliches Solidaritätskomitee Rhein-Neckar, 13. 6. 2016

0
0
0
s2sdefault

Unsere Chance weiter Resistance - überbetriebliches GE-Gegenwehr Solifest

Sendung und verschiedene Quellen

0
0
0
s2sdefault

IGM 9. 5. 2016Warnstreik bei GE Power AG und WABCO

Über 600 Kolleginnen und Kollegen haben sich an den Warnstreiks mit Kundgebungen bei GE Power AG und WABCO Radbremsen GmbH in Mannheim beteiligt.

Bei GE Power versammelten sich die Beschäftigten am Tor 1 und machten ihrem Unmut über die derzeitige betriebliche Situation wie auch den Verhandlungsstand in der Tarifrunde angemessen Luft.

Zuvor gab es schon eine Warnstreikversammlung in der Nachtschicht. Die Mittelschicht wird noch am Abend folgen.

Ganzen Artikel bei der IGM lesen

0
0
0
s2sdefault