Unsere Chance weiter Resistance - überbetriebliches GE-Gegenwehr Solifest

Sendung und verschiedene Quellen

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IGM 9. 5. 2016Warnstreik bei GE Power AG und WABCO

Über 600 Kolleginnen und Kollegen haben sich an den Warnstreiks mit Kundgebungen bei GE Power AG und WABCO Radbremsen GmbH in Mannheim beteiligt.

Bei GE Power versammelten sich die Beschäftigten am Tor 1 und machten ihrem Unmut über die derzeitige betriebliche Situation wie auch den Verhandlungsstand in der Tarifrunde angemessen Luft.

Zuvor gab es schon eine Warnstreikversammlung in der Nachtschicht. Die Mittelschicht wird noch am Abend folgen.

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Maifeier mit (v.l.) MdB Binding, Köke, Simon Schubert und Kaltschmitt. © SPDMaifeier mit (v.l.) MdB Binding, Köke, Simon Schubert und Kaltschmitt. © SPD

Ilvesheim: Janna Köke, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Mannheim, kritisiert bei der Maifeier der SPD Betriebe und gierige Manager

„Gerade bei uns in der Region ist es Zeit für mehr Solidarität“

Zeit für mehr Solidarität - das war das Motto des DGB am 1. Mai. Und gerade bei uns in der Region sei es Zeit für Solidarität. Das meinte Janna Köke, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Mannheim, bei der Maifeier der SPD Ilvesheim im Aureliaheim. Unerträglich, so Köke, sei das Jahr bisher für die Beschäftigten in den von Stellenabbau betroffenen Betrieben ABB, Bilfinger, Bombardier, General Electric (GE), Siemens, Wabco oder XXXL Mann Mobilia.

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Die Rheinpfalz

Warnte auf dem Rathausplatz vor den Folgen des Arbeitsplatzabbaus in der Industrie für die Region: Mairedner Hilmar Feisthammel. FOTO: BOLTE„Ohne Arbeit stirbt die Stadt“

Hilmar Feisthammel, Vorsitzender des Betriebsrats im Siemens-Werk Frankenthal, hat als Hauptredner bei der Maifeier des DGB-Stadtverbandes auf dem Rathausplatz vor den Folgen eines weiteren Abbaus von Industriejobs gewarnt: „Ohne Arbeit stirbt die Stadt, ohne Arbeit stirbt die Region.“

Der drohende Verlust von bis zu 2000 Arbeitsplätzen bei verschiedenen Unternehmen im Rhein-Neckar- Raum fordere erneut die Solidarität in der Region, sagte Feisthammel. „Solidarität und ein guter Organisationsgrad sind die einzigen Mittel, solchen Plänen entgegenzuwirken“, zeigte sich der Betriebsratsvorsitzende mit Blick auf die am Siemens-Standort Frankenthal gemachten Erfahrungen überzeugt.

Feisthammel wertete den Umstand, dass Verlagerungspläne für das hiesige Werk abgewendet und Jobs für 450 Mitarbeiter inklusive Auszubildende gehalten werden konnten, als wichtigen Schritt. Weil trotzdem 80 Arbeitsplätze verloren gehen, tue er sich schwer, die Einigung mit dem Management nach außen als Erfolg zu verkaufen. „Trotzdem: Es ist etwas erreicht worden“, sagte der IG-Metall-Mann.

Feisthammel kritisierte, dass die digitalen Technologien vielfach die Arbeitswelt zulasten der Arbeitnehmer verändere. Resultat seien ein zunehmender Druck und der „allzeit bereite Standby-Mitarbeiter“. Ein weiterer Schwerpunkt in der Mairede des Gewerkschafters: der Mindestlohn. Befürchtungen, dass dessen Einführung Millionen Jobs kosten werde, seien nicht eingetreten. „8,50 Euro sind für teils harte Arbeit die unterste Grenze des Anstands“, sagte Hilmar Feisthammel.

Maifeier des DGB-Stadtverbandes – Hebich betont Wert der Solidarität

Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) griff in seinem Grußwort das Motto der Maifeier, „Zeit für mehr Solidarität“, auf. Seinem Empfinden nach sei das füreinander Einstehen derzeit so gefragt wie lange nicht mehr. Hebich nannte als Beispiele die Verlagerungspläne bei Siemens Frankenthal aber auch die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. „Wir haben die Pflicht, diese Menschen solidarisch, brüderlich und wohlwollend bei uns zu empfangen“, sagte der Oberbürgermeister. Er übte scharfe Kritik an denjenigen Unternehmen, die Mitarbeiter „als lästigen Kostenfaktor“ betrachteten.

Thema auf dem Rathausplatz war auch die am Samstag erreichte Einigung im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes. Der stellvertretende DGB Stadtverbandsvorsitzende Stefan Westerkamp (Verdi) machte aus seiner Enttäuschung über das zwischen den Tarifpartnern erreichte Verhandlungsergebnis keinen Hehl: „Ich bin Protestant und Pfälzer, kann also meinen Mund nicht halten“, sagte er. (örg)

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Nach umstrittener Freistellung der Mitarbeiter

Teure Trennung für XXXL

Die Trennung von hundert Mitarbeitern kommt den Möbelhändler XXXL teuer zu stehen. Der Konzern will gut vier Millionen Euro bereitstellen, um freigestellten Beschäftigten unter anderem Gehalt und Abfindungen zu zahlen.

In sozialen Härtefällen wolle man auch Extraleistungen zahlen, teilte XXXL am Mittwoch in Mannheim mit. Die Mittel sind für 73 Beschäftigte, der Rest der freigestellten Mitarbeiter kam in anderen Abteilungen unter.

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ver.di Rhein-Neckar,

Fachbereich Handel
Hans-Böckler-Straße 1, 68161 Mannheim,
Tel: 0621/150315-430, Fax 0621/150315-545
www.rhein-neckar.verdi.de, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


XXXL Mann - Verhandlungen beendet

  • Ver.di begrüßt, dass es zu einem anständigen Sozialplan mit Sozialfond bei den Verhandlungen gekommen ist.
  • Wir bedauern, dass der XXXL Konzern keine weiteren Arbeitsplätze für die „freigestellten“ Beschäftigten zur Verfügung stellte.
  • Ohne die große Solidarität in der Region wäre dieses Ergebnis wohl nicht zustande gekommen. Darum danken wir allen Bürgerinnen und Bürgern, die solidarisch mit der Belegschaft waren. Aus der Region gingen rund 40.000 Protestpostkarten an die Geschäftsleitung nach Würzburg.
  • Wir hoffen, dass die Firma XXXL aus diesem Skandal etwas gelernt hat und zukünftig auf einen menschenwürdigen Umgang mit den Beschäftigten achtet. Ver.di wird das Verhalten des Konzerns weiter kritisch beobachten.

Gewerkschaftssekretär Stephan Weis-Will:

„Wir hätten uns vom Konzern mehr Arbeitsplätze für die „freigestellten“ Beschäftigten gewünscht.
Wir werden gerade nach dem XXXL Skandal in Mannheim das Verhalten des Konzerns weiter kritisch beobachten und unseren Mitglieder beraten und unterstützen“

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XXXL stellt millionenschwere Abfindungen bereit

Mannheim. Die Schließung von Büros mit gut hundert Mitarbeitern in Mannheim und Wiesbaden kommt den Möbelhändler XXXL teuer zu stehen. Es würden gut vier Millionen Euro bereitgestellt, um freigestellten Beschäftigten Gehalt, Abfindungen sowie in sozialen Härtefällen Extraleistungen zu zahlen, teilte die Firma XXXL Mann Mobilia am Mittwoch in Mannheim mit...

Firmensprecher räumt ein: Nicht gut gelaufen

Als die 99 Sachbearbeiter in Mannheim und ihre 13 Kollegen in der Außenstelle Wiesbaden vor die Tür gesetzt wurden, begründete die Firma XXXL Mann Mobilia das mit der hohen Fehlerquote bei der Bearbeitung von Aufträgen. 32 der Freigestellten fanden Weiterbeschäftigung in anderen Abteilungen, etwa in der Firmenzentrale in Würzburg.

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XXXL: Betriebsrat kann Arbeitsplätze nicht retten und verständigt sich vor Gericht überraschend mit Geschäftsführung

„Haben Ziel nicht erreicht“

Von unserem Redaktionsmitglied Matthias Kros

Mannheim. Überraschende Kehrtwende in dem seit Wochen tobenden Streit um die Freistellung von knapp 100 Mitarbeitern bei der Mannheimer Möbelgruppe XXXL Mann Mobilia: Geschäftsführung und Betriebsrat einigten sich gestern vor dem Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg in Mannheim auf Eckwerte für einen Interessenausgleich und Sozialplan. "Damit sind alle noch anhängigen Beschlussverfahren zwischen den Beteiligten erledigt", teilte ein Sprecher des Landesarbeitsgerichts mit.

Heftige Proteste

Anfang Februar hatte die XXXL-Gruppe die fast 100 Mitarbeiter der Auftragssachbearbeitung in Mannheim ohne Vorwarnung mit sofortiger Wirkung freigestellt und den Bereich an den Unternehmenssitz in Würzburg verlagert. Begründet wurde die Maßnahme mit einer angeblich "hohen Fehlerquote" und "zahlreichen Kundenreklamationen".

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Mannheim: Möbelhändler XXXL und Betriebsrat legen Gerichtsstreit bei

Nach Wochen des Streits um fast 100 freigestellte Mitarbeiter soll es beim Möbelhändler XXXL in Mannheim doch noch eine Verhandlungslösung geben. Beide Seiten wollen einen Interessensausgleich und einen Sozialplan schließen.

Mannheim (dpa/lsw) – Der Möbelhändler XXXL in Mannheim und der Betriebsrat des Unternehmens wollen in der Auseinandersetzung um freigestellte Mitarbeiter einen Interessenausgleich und einen Sozialplan vereinbaren. Darauf einigten sich heute beide Seiten vor dem Landesarbeitsgericht, wie ein Sprecher des Gerichts bestätigte.

Der Betriebsrat des Unternehmens war in erster Instanz mit Eilanträgen gegen die Freistellung von fast 100 Mitarbeitern der Verwaltung des Unternehmens gescheitert und hatte dagegen Beschwerde eingelegt. Grundlage für die Gespräche sind nach Angaben eines Unternehmenssprechers Eckwerte, die beide Seiten am Dienstag vereinbart hätten.

Für 60 Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verlieren sollen, biete das Unternehmen Abfindungen an, teilte Alois Kobler aus der Geschäftsleitung von XXXL Deutschland mit. Außerdem solle es einen Fonds für soziale Härtefälle geben. Er werde unter anderem für Mitarbeiter mit Behinderung oder schwerer Krankheit eingerichtet und biete auch Unterstützung für alleinerziehende Eltern oder Mitarbeiter, die einen Angehörigen pflegen. Über weitere Details hätten beide Seiten Stillschweigen bis zum Abschluss der Verhandlungen verabredet.

Das Unternehmen hatte Anfang Februar 99 Mitarbeiter der Auftragssachbearbeitung in Mannheim freigestellt und lässt die Arbeiten seitdem am Sitz der Deutschlandzentrale in Würzburg erledigen. Als Grund nannte XXXL schlechte Leistungen der Abteilung. 32 Mitarbeiter seien inzwischen in anderen Gesellschaften des Unternehmens beschäftigt, bei sieben laufen befristete Verträge aus. Die Einigung vor dem Landesarbeitsgericht gilt nach XXXL-Angaben für die übrigen 60 Beschäftigten und weitere 12 Mitarbeiter des Unternehmens in Wiesbaden. XXXL betreibt in Deutschland 37 Möbelhäuser und beschäftigt mehr als 10.500 Mitarbeiter.

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Allein im GE-Werk Mannheim sollen 1066 Arbeitsplätze wegfallen. Dagegen haben die Mitarbeiter schon mehrfach demonstriert. © prosswitz

Beinahe täglich gibt es in diesen Wochen schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft der Rhein-Neckar-Region. Allein bei General Electric (GE) in Mannheim sollen über 1000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Große Sorgen gibt es aber auch bei Bombardier und Bilfinger (beide Mannheim) oder Siemens in Frankenthal. Dabei scheint die Wirtschaft der Region insgesamt gesund. Von Matthias Kros

Schließung, Stellenabbau, Restrukturierung. Begriffe wie diese fallen derzeit oft, wenn es um den Wirtschaftsstandort Rhein-Neckar geht. Vor allem im industriegeprägten Mannheim scheint es an allen Ecken und Enden zu brennen. Die IG Metall der Stadt hat deshalb bereits ein überbetriebliches Solidaritätskomitee gegründet, um "die gegenseitige Hilfe bei Angriffen auf Arbeitsplätze und Standorte zu verbessern". Steckt der Standort also in der Krise? Oder fallen die schmerzlichen Maßnahmen zeitlich nur zufällig zusammen?

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